Oh man...

Wie hab ich Ende letzten Jahres geflucht... Geflucht hab ich!!! So einen gequirlten Mist, den ich da einsprechen musste. Noch dazu die eigentlich ungeklärten Fragen in Bezug auf "was, wenn mein Auftraggeber damit jetzt n Schweinegeld macht?" Ich hab ne Unterschrift dafür geleistet, dass nach mir die Sintflut kommt - etwaige Ansprüche von mir an ihn verfallen.

Ja, immer noch und immer wieder dieses mistige Geld. Immerzu hängt mein Leben an diesem Papier. Es ist zum Heulen.

Ich hab mich dazu bereiterklärt, nochmal etwas einzusprechen.

Die Schulden, die mein HauptAuG bei mir hat, belaufen sich aktuell auf gut 6000€. S E C H S T A U S E N D!!!

Dieses schwarze Loch muss ich jeden Monat ausbalancieren.

Geht nicht. Das Jobcenter geht ja davon aus, dass ich annähernd gut verdiene, so dass die Unterstützung vom Staat (berechtigterweise) so gering ist, dass damit nix bezahlt werden kann.

Ja, ich hör euch schon. Doch ehrlich: Ich habe nicht den Mut und die Energie, mich jeden Monat 2-3 Stunden in den Warteraum des Jobcenters zu setzen, um einen Termin bei meinem Sachbearbeiter zu bekommen, der irgendwann 2 Wochen später sein wird.

Also beiße ich mich durch.

Suche lieber neue (und alte) Auftraggeber, die mir kleines, aber schnelles Geld bringen.

Deshalb.

Mist.

Doch meinen Traum vom Haus am See vergesse ich nicht.

Da wird dann alles anders sein.

Alle die, die bei mir Unterschlupf suchen, werden mit ihrer Körper- oder Geisteskraft helfen.

Die einen werden das Dach flicken.
Die anderen die Möhren ernten und das Unkraut zupfen.
Die dritten werden die Anwesenden in Menschlichkeit unterrichten.

Irgendwas bleibt.

Für immer :-)